Ein sehr trockener Start in den Frühling ermöglichte es uns, sehr früh mit unseren Arbeiten am Feld zu beginnen. Die ersten Maßnahmen, die Pflege des Baumstreifens (mittels Hackgerät und Traktor) ist ebenso abgeschlossen wie die Düngung und die ersten Pflanzenschutzmaßnahmen bei der Marille.

Aufgrund der vielen Überfahrten waren die Fahrgassen des Marillenfeldes schon ziemlich lädiert und wir haben sie aufgefräst, 2x gegrubbert, gekreiselt und anschließend mit einer Begrünungsmischung eingesät. Mit der 2,5m Kreiselegge hatte unser kleiner Steyr schon ein wenig zu kämpfen aber das Ergebnis kann sich sehen lassen…

Nebst der schlechten Qualität der Fahrgassen haben wir uns aufgrund der Wühlmausproblematik für eine sehr sehr intensive Bodenbearbeitung entschieden die wir bis auf Weiteres auch weiter beibehalten wollen. Es ist einfach sehr schade, wenn die wirklich viele Arbeit durch die kleinen Nager zu Nichte gemacht wird – da wollen wir doch wirklich alles versuchen die Wühlmäuse in Schach zu halten!

Nach einer Startdüngung mit Vinasse haben wir auch eine Pflanzenschutzmaßnahme mit den für den Bio-Anbau zugelassenen Fungiziden Kupfer, Kaliglaswasser und Schwefel gesetzt. Hoffentlich bleibt uns das Glück in Sachen Spätfröste und Ertragsausfälle weiterhin treu. Dann sollte einem tollen Marillen Jahr nichts mehr im Wege stehen…


Nebst den Marillen hat auch bei den frühen Maibeeren Sorten die Blüte begonnen. Es ist alljährlich beeindruckend, dass es in 2 Monaten bereits die ersten reifen Maibeeren geben wird, eigentlich kaum vorstellbar wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Pflanzen anschaut! Aufgrund der Blütenform werden Haskap/Maibeeren hauptsächlich von Hummeln bestäubt


Nach diesen wunderbaren Impressionen bleibt uns nur zu hoffen, dass es mit dem Wetter in dieser Tonart weitergeht.